Die Philosophie des Organismus und die Verzögerung in der Zeit

Selbstgespräche oder der Versuch das Sein sein lassen zu wollen

In der zweiten Episode wird es etwas philosophisch, denn bevor wir uns dem Schwarzwald nähern wollen, will ich mich zunächst der Philosophie des Organismus bzw. der Philosophie des Organischen widmen, die mich schon länger beschäftigt und die mich stets auf meinem Weg durch die Natur begleitet. Dabei versuche ich meine eigene Wahrnehmung zu reduzieren, um sie zu erweitern und anderen Wahrnehmungen oder organischen Ausdrücken Ausdruck oder auch Raum und Aufmerksamkeit zu verleihen. Auch wenn das Thema etwas komplex ist, versuche ich doch einfache Worte zu finden, diese Theorie einer biologischen Philosophie verständlich zu machen.

Erste Ansätze finden sich schon bei Aristoteles, in der Bibel, bei Immanuel Kant und Hans Jonas. Auch jüngere Wissenschaftstheorien, wie beispielsweise die Soziologie, insbesondere die Systemtheorie von Niklas Luhmann, aber auch die Gehirn-und Bewusstseinsforschung scheinen mit den Ansätzen einer biologischen Philosophie kompatibel zu sein. Neben meinen Überlegungen, Betrachtungen und Darstellungen versuche ich bei meinen Spaziergängen durch die Natur die Welt um mich herum zu entdecken und ihrer Wahrnehmung gerecht zu werden. Sich selbst zurückzunehmen und anderen Kreaturen oder Organismen besondere Aufmerksamkeit und Herzlichkeit entgegen zu bringen, bereichert mein Leben im Moment sehr und das ist eben auch der Grund, weshalb ich meine gedanklichen Spaziergänge veröffentliche, um vielleicht auch dir einen anderen Blick auf die Dinge um uns herum zu schenken oder zu ermöglichen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.